Rund ums Training
Willkommen im zweiten Teil. Hier geht es nicht mehr darum, was ein Nährstoff macht – das hast du in den Grundlagen schon mitgenommen. Jetzt geht es um etwas, das viele unterschätzen: das Timing.
Denn ehrlich gesagt entscheidet der richtige Zeitpunkt oft mehr als die perfekte Zutat. Die beste Portion Kohlenhydrate bringt dir wenig, wenn sie dir 20 Minuten vor dem Intervalltraining schwer im Magen liegt. Und ein simples Butterbrot zur richtigen Zeit kann Gold wert sein.
Die gute Nachricht: Du musst dafür kein Ernährungsstudium haben. Ein paar einfache Faustregeln reichen völlig – und genau die bekommst du in den nächsten vier Kapiteln.
Verkopf das Ganze nicht. Timing heißt nicht, mit der Stoppuhr am Küchentisch zu sitzen. Es heißt: ein grobes Gefühl dafür entwickeln, wann dein Körper was gut gebrauchen kann.
Was dich in diesem Teil erwartet
Wir gehen einmal durch deinen Trainingsalltag – von der Zeit vor dem Lauf bis zum Ruhetag:
- Ernährung vor dem Lauf – wie du satt, aber nicht schwer an den Start gehst.
- Ernährung nach dem Lauf – wie du deine Speicher clever wieder auffüllst.
- Ernährung am Ruhetag – warum du auch an trainingsfreien Tagen gut essen darfst.
- Ernährung je nach Training – lockerer Lauf, Intervalle oder langer Lauf: für jede Einheit die passende Strategie.
Dein Körper wird nicht während des Trainings stärker, sondern in den Stunden und Tagen danach – wenn er sich erholt. Was und wann du isst, ist also ein echter Teil deines Trainings, kein Beiwerk.
Fangen wir vorne an: bei der Mahlzeit, bevor du die Schuhe schnürst.
👉 Weiter mit Ernährung vor dem Lauf.